Freestyle (aufgenommen am 21.11.2010 im Objekt 5 in Halle)
“Für Conny Bauer würde ich 100 Kilometer fahren!”
Mai 2009, Harald Platte, Konzertveranstalter
Conny Bauer gilt als Meister der melodischen Improvisation auf der Posaune. Seine Musik umfasst ein weites Spektrum an Klangfolgen und Melodien, bei denen er seine ganz eigenen Tonschöpfungen, von John Corbett als „Conradismen” bezeichnet, einsetzt.
Dabei steht Bauer für eine tiefe Harmonie zwischen Musik und Raum, er bietet dem Publikum einzigartige Erlebnisse in Kathedralen, Theatern, vor Naturkulissen und in Industriebauwerken und er weiß, gegebene akustische Besonderheiten wie Echo oder Hall mit der Posaune aufzugreifen und zu verarbeiten.
Vor allem das Projekt „Vor der Flut” im Trinkwasserspeicher Köln- Severin mit der CD „Flüchtiges Glück” brachte ihm internationale Anerkennung als Solist ein. Bauer begleitet Filme, Hörspiele, Tanzdarbietungen, Lesungen und Malerei.
Für seine Solomusik auf der CD „Hummelsummen” erhielt er den SWR-Jazzpreis und für sein Lebenswerk den Verdienstorden des Landes Berlin. Gastspiele führten ihn in die USA, nach Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Schweden, Großbritannien, Griechenland, Portugal, Luxemburg, Belgien usw..
“Polyphoner Zauberer Conrad Bauer”
28.09.2003, Neue Züricher Zeitung am Sonntag
Der gelbe Klang
Bauer nannte seine aktuelle Soloperformance “Der gelbe Klang” und ließ sich dabei von der Experimentierfreude und Modernität des Künstlers Wassily Kandinsky und seinem gleichnamigen Bühnenstück inspirieren.
Conny Bauers Musik ist kreativ und innovativ, er erzeugt bei seinem Posaunenspiel gegensätzliche Toncharaktere, die Töne wechseln zwischen klar und eindeutig, werden hell und leicht oder tief und geerdet. Tonlinien liegen übereinander wie transparente Farbschichten, die Musik wird harmonisch und manchmal sogar meditativ.
Posaunenklänge wirken auf den Raum- Bauer fängt den Ton wieder ein, vervielfältigt ihn mit elektronischen Loops, spielt mit ihnen. Der Klang entfaltet sich im Dialog mit seiner Umgebung.
Im Jahr 2008 erschien die CD “Der gelbe Klang” zur Solomusik des Weltklasseposaunisten Conny Bauer. Dafür erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Bauer erzeugt “…mehrstimmige Multiphonics…ohne dadurch auf narrative Linien zu verzichten…”
Jury des SWR- Jazzpreis, 2004
„Sein Spiel kommt aus der Tiefe des Raums und entwickelt stringent und plausibel einen Story-Fluss fern selbstdarstellerischer Eskapaden, legt rote Fäden aus, denen er folgt, indem er sie umspielt.”
Ausgabe 5/2007, SONIC, Fachmagazin, Ulrich Steinmetzger
Eine Schaffenskrise hat Bauer noch nie erlebt. „Ich spiele von früh bist abends und mir fällt immer noch etwas ein. Die leichten Sachen habe ich vor 30 Jahren geübt. Was ich mir jetzt ausdenke, ist schon kniffliger und schwer zu machen. “
06.12.2006, Potsdamer Kultur, Heidi Jäger
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CD/LP-Produktionen

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“Der gelbe Klang”, 2008

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“Hummelsummen”, 2002
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“Torontotöne”, 1991
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“Flüchtiges Glück”, 1984

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“Live im Völkerschlachtdenkmal”, 1988